Auf in’s nächste Königreich

Und schon wieder sind wir unterwegs.

Zur Abwechslung gibt es diesmal eine Rundreise durch Belgien. Ein Ziel, welches uns nicht nur einmal fragende und ungläubige Blicke unserer Mitmenschen einbrachte.

Gemäß unserer neuesten Sammelleidenschaft schauten wir mal, von welchen Städten es in Belgien Starbuckstassen gibt.

Brüssel, Antwerpen, Gent und Brügge. Und somit standen die Ziele unserer kleinen Reise fest.

Und weil wir gerade bei Starbucks sind….

Auf dem Weg vom Flieger zum Gepäckband stolperten wir schon über den ersten. Und siehe da, es gab hier nicht nur die Brüsseltasse, nein auch die restlichen drei.

Und während unsere Koffer bereits einsam ihre Kreise auf dem Gepäckband drehten, hakten wir die ersten 4 Punkte auf unserer Planungsliste ab. Als kleines Dankeschön für unseren Großeinkauf gabs auch für jede von uns einen Kaffee aufs Haus.

So gestärkt reisten wir in die Innenstadt. Nach ein paar kleinen Umwegen fanden wir auch unser Hotel, aber leider war noch kein Zimmer frei. Also gingen wir erstmal frühstücken und verschafften uns einen kleinen Überblick.

Nach einer kleinen Pause im Hotel folgten wir einfach den Menschenmassen. Die gesamte Gegend um unser Hotel ist quasi Weihnachtsmarkt. Und da Sonntag ist, waren alle Brüsseler hier.

Manneken Pis war leider angezogen und auch noch mit einem – für Andreas Geschmack – total hässlichem Kostüm. Susanne meint es sollte Homer Simpson sein.

Weiter ging es durch die vielen kleinen Gassen und auf dem Grote Markt angekommen, wollte wir eine Pause. Das Wetter war schön und nicht allzu kalt, also haben wir uns draußen gleich gegenüber vom wunderschönen Rathaus einen Platz gesucht.

Bei lecker Himbeerbier wurde es langsam dunkel und plötzlich ertönte über den ganzen Markt wunderschöne Musik und eine tolle Lichtchoreographie tauchte das Rathaus und die angrenzenden Häuser in ein Meer aus Farben.

Nach diesem Spektakel wurde uns allmählich kalt und so ging es zu einem kurzen Zwischenstopp ins Hotel.

Zum Abschluss des Tages wollten wir dann noch auf den Hauptteil des Weihnachtsmarktes, wo es eine Eisbahn, viele Stände und ein Riesengrad gibt.

Aus Deutschland ist man ja jede Menge und jede Art von Weihnachtsmarkt gewöhnt und somit auch verwöhnt. Hier in Brüssel war es nett, aber uns fallen allein in Berlin ein paar Märkte ein, die schöner sind. Und vor allem gab es auch nicht wirklich etwas anderes zu sehen. Gut, die Essensstände sind eine Mischung aus französischer und niederländischer Küche, aber das war es auch schon.

Glühwein kommt meist aus Deutschland und dann heißt er hier auch so. Und um Bratwurst muss uns die Welt wirklich beneiden.

Nach England, ist Belgien nun das zweite Land was mit „original“ deutscher Wurst an die Stände lockt. Aber was man da so auf dem Grill liegen sieht, entlockte uns nur ein schmunzelndes Kopfschütteln.

Trotzdem ließen wir uns einmal über den ganzen Platz schieben und sind nun froh, dass wir nun endlich auf dem Bett liegen. Während Andrea tippt, muss Sanne dem Schlafdefizit der letzten Nacht Tribut zollen und ist bereits sanft entschlummert. 😉

Da wir aber noch lecker Bier hier haben und sie den Öffner dafür in ihrer Tasche hat – zumindest hofft Andrea, dass er da ist – wird es mit dem kleinen Schläfchen gleich vorbei sein.

Bis morgen, Ihr Lieben…. 🙂

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