Vormittags sind unsere Füße noch fit, also steuerten diese heute als erstes das London Transport Museum an.
Wo wir diesen Transport doch schon so ausgiebig nutzen, wollten wir mal einen Blick auf die Geschichte werfen. Und die ist schon enorm. Als älteste U-Bahn der Welt gibt es über diese auch jede Menge Interessantes zu berichten. Aber auch die 6 anderen Transportmöglichkeiten kamen nicht zu kurz.
Ein kleines Erlebnismuseum, was zum Ausprobieren und Mitmachen einlädt. So saßen wir in einem der ersten U-Bahn Waggons aus dem 19. Jahrhundert und Susanne probierte eine heutige Bahn von Station zu Station zu lenken. Nachdem sie wusste wie Geschwindigkeit aufgenommen wurde, gab es kein Halten mehr. Auch nicht im nächsten Bahnhof. Der Zug kam erst wieder im Tunnel zum Stehen. Ups! 🙂
Mit uns erkundeten noch ca. 32 Schulklassen das Museum. Nachdem dies gestern in Hampton Court schon so war und auch im Stadtbild von London ständig Gruppen von Schülern in ihren hübschen Schuluniformen zu sehen sind, steht für Andrea nun endgültig fest, dass es in London keine Schulgebäude geben kann. Der Unterricht findet ja ständig draußen statt. 🙂
Nach einem Abstecher in den obligatorischen Museumsshop bummelten wir weiter durch Covent Garden, schon immer einer unserer Lieblingsorte von London.
Auf der Suche nach einem kleinen Café endeckten wir ein winziges italienisches Delikatessengeschäft, welches mit toller Einrichtung und auch Tischchen zum Verweilen einlud.
Und weil es so nett war, gönnten wir uns statt Kaffee, ein Glas Prosecco. Durchaus ein kleiner Luxus in London.
Weiter ging es in Richtung zweier Fantasyläden, wovon einer uns beim letzten Besuch schon überzeugt hatte.
Sehr zum „Leidwesen“ von Susanne entdeckte Andrea auf dem Weg dorthin einen Cinemashop. Klein und unscheinbar in einem Bürogebäude.
Also rasch die Straßenseite gewechselt. Und da waren sie wieder, die gefürchteten Shoppingattacken. Merch, DVD´s, Filmplakate – zum Teil signiert – und jede Menge Bücher. Kommt Andrea in diesen Läden meist sehr glimpflich davon, wandert bei Sanne durchaus das eine oder andere Buch in den Arm.
Warum müssen die auch immer so tolle Bücher im Sale haben? 🙂
So „vorgesättigt“ konnte uns im Fantasyladen nichts mehr reizen, also ab ins Ork´s Nest, einen kleinen Laden für Rollen- und Brettspiele.
Hier entdeckten wir ein tolles Brettspiel, welches genau nach unserem Geschmack war. Mice and Mystics. 2 Heldenmäuse und eine böse Katze auf dem Deckel reichten um unser Interesse zu wecken. Tolle Spielfiguren und eine ebenso tolle Beschreibung- nur leider natürlich in Englisch.
Also ab ins nächste Café und recherchiert, ob es das vielleicht auch als deutsches Spiel gibt. Und yeeeaaahhhhh! Maus und Mystik heißt es in Deutsch.
Wir können den ersten Spieleabend kaum erwarten. 🙂
Da Bummeln durchaus ein Zeitfresser ist, haben wir dieses Mal den Markt in Covent Garden nicht betreten, sondern sind direkt zu unserem letzten Shoppingpunkt für heute gelaufen. Twinings!
Unsere Teevorräte – und auch die anderer Leute – mussten aufgefüllt werden.
Danach war dann aber auch Schluss mit lustig. Wir wollten ins Hotel zurück.
Dort kurz die Einkäufe abgeworfen, zogen wir weiter, um zu Abend zu essen.
Heute stand indisch auf der Speisekarte. Auf Empfehlung von Jay kehrten wir in die Masala Zone ein und wurden nicht enttäuscht. Richtig gutes Hähnchencurry haben wir geschlemmt.
Während wir anschließend kurz zu Starbucks reinhüpften, um einen Espresso zu holen, kamen uns Leute mit Tesco-Tüten entgegen. (Tesco ist eine Supermarktkette).
Da wir heute in einem Citystore schon neue Cidersorten von Bulmers entdeckt hatten, entschlossen wir uns kurzerhand zu einem kleinen Verdauungsspaziergang dorthin.
Google Maps führte uns auf einem 7minütigen Weg in eine Ecke, die wir bisher bei keinem unserer Besuche betreten hatten.
Eine sechsspurige Schnellstraße und irgendwann ein Tesco-Superstore.
Wenn irgendwer mal spezielle Lebensmittelwünsche aus England hat, hier sollten sie zu finden sein.
Zurück suchten wir uns einen anderen Weg, der ein wenig idyllischer war.
Und wir beschlossen, dass man durchaus mal weiter, als immer nur 150 Meter in die eine Richtung hier laufen kann. Gibt durchaus tolle Restaurants in Hotelnähe. Aber wir sind ja nicht zum letzten Mal hier. Und morgen haben wir für unser leibliches Wohl schon vor Wochen gesorgt. Aber dazu dann Morgen mehr…