Butterfly und Rindfleisch-Pie

So oft waren wir nun schon in London, aber bisher noch nie im Zoo. Da wir aber für diese Reise einen London Pass haben, war die Gelegenheit günstig.
Vom Hotel dauerte es – inkl. 15minütigem Fußweg – schon mal eine knappe Stunde, eh wir dort waren.
Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, führte unser erster Weg uns erstmal zum Terrassencafé.
Der erste Eindruck vom Zoo, den wir dabei erhaschten, entlockte uns noch keine Begeisterungsstürme. Ganz nett, aber mehr auch noch nicht.
Nach einer Stärkung ging es dann aber richtig los. Und schon bald standen wir vor dem Butterfly Paradise. Ein unscheinbares, halbrundes Irgendwas. Wir schauten uns an: okay, können ja mal rein schauen.
Und dann standen wir buchstäblich im Paradies. Eine kleine subtropische Welt, mit einem schmalen Pfad in der Mitte, links und rechts Pflanzen und Bäume. Und überall hunderte von Schmetterlingen. In den unterschiedlichsten Größen und Farben. In der Luft, auf dem Boden, beim Essen, auf den Blättern, im Sturzflug auf Leute zu…. man musste aufpassen, dass man nicht versehentlich auf einen trat, da sie sich auch einfach am Boden nieder ließen.
Es war das unglaublichste Schauspiel was wir je in einem Zoo erlebt haben!

Und auch jede weitere der Anlagen wusste zu überzeugen. Sehr modern angelegt und wieder gab es jede Menge zum Entdecken, Anfassen und Ausprobieren. Für Kinder einfach perfekt.
Wir hatten schnell unsere Anfangsmeinung geändert. Dieser Zoo ist dann doch einer der schönsten, die wir bisher gesehen haben. Klein, aber ganz tolle Anlagen. So nah waren wir kleinen Affen noch nie. Und wenn dann noch einen halben Meter entfernt ein neugieriger Ameisenbär mit Geleitschutz durch die Pflegerinnen an einem vorbei kommt… 🙂
Wir können ihn nur weiter empfehlen.

Nachmittags führte uns der Weg, dann zur St. Pauls Cathedral. Drinnen waren wir ja schon vor Jahren, aber um sie herum gab es laut unserer Shaun-App jede Menge dieser lustigen Filmschafe. Und wir wollten wenigstens 20 von den insgesamt 120 finden.
Und fanden alle, die es dort in der Gegend gab. Juhu. 🙂 Ärgerlich war nur, dass Susannes Kamera an dieser Stelle die Mitarbeit verweigerte. Irgendwas stimmt am Kontakt zwischen Kamera und Objektiv nicht. Zum Glück gibt es ja auch noch Handys und zum Glück passierte das erst heute.

Nebenbei entdeckten wir, dass die Gegend rum um St. Pauls durchaus auch sehr schön ist.
Aber da unsere Füße langsam eine längere Pause wollten, fuhren wir zurück in Richtung Hotel.
Da wir zum Abschluss der Reise noch einmal traditionell englisch essen wollten, suchten wir nach einem Pub mit einem freien Tisch.
Da unser bisheriger Stammpub ständig überfüllt ist und uns auch am ersten Abend nicht mehr so richtig überzeugt hatte, war es Zeit für etwas Neues.
Also wieder ab in die andere Richtung und siehe da, im Pub unseres Begehrens hatten wir Glück.
Und das in jeder Hinsicht. Susanne bekam die Bierempfehlung der Kellnerin und dann servierte man uns auch noch den besten Pie überhaupt.
Rindfleisch in Rotweinsoße. Zum niederknien lecker.
Wir haben ab heute jedenfalls einen neuen Lieblingspub. 🙂

Morgen bricht unser letzter Tag an und den werden wir im Naturhistorischen Museum verbringen. Ein Teil des Paddington Films spielt dort und wir wussten sofort, dass wir in dieses tolle Gebäude unbedingt rein wollen.

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