Kein Brauereibesuch in Belgien… oder wenn man sich schon mal auf die Reiseleitung verlässt…

Wie gestern schon angekündigt, stand ja heute als erstes der Belfried auf der Tagesordnung. Wir hofften ja noch ein wenig auf die lange Schlange, aber da war keine… also gab es keine Ausrede. Es hieß rauf, rauf, rauf, immer schön die Treppe rauf… zum Glück gab es immer mal wieder Zwischenetagen für Verschnaufpausen. Susanne streikte innerlich mal kurz, als der letzte Abschnitt der Treppe sich als offene Holztreppe entpuppte. Aber innere Schweinehunde sind ja zum überwinden da. Dies Mal wurde sie wenigstens nach 366 Stufen auch mit der Aussicht belohnt, denn die Plattform war schön geräumig, die Mauer hoch genug und überhaupt schön… Weiterlesen

Man muss nicht gleich sterben, wenn man Brügge gesehen hat. Aber schön ist’s hier…

Gestern war der Tag der Abreise aus Gent gekommen. Da wir allerdings gerne noch in das Design-Museum wollten, was wir in den zwei Tagen vorher nicht geschafft hatten, packten wir die Sachen ins Auto und machten uns auf einen letzten kurzen Fußweg durch die Stadt. Anschließend  machten wir uns auf den Weg nach Brügge. Unterwegs musste natürlich jeder offene Supermarkt begutachtet werden – ohne jedoch Erfolge in Sachen Fruchtbier für Andrea zu verzeichnen. Weiterlesen

Was vor dem Jenever geschah (vermutlich…) – in Auszügen

Mit etwas Verspätung nun auch der Blog des gestrigen Tages.  Wie schon zu erahnen ist, war die Blogschreiberin nach dem gestrigen Besuch im Jeneverladen nicht mehr dazu in der Lage, sondern wanderte kommentarlos von der Eingangstür in ihr Bett.

Entsprechend schwer fällt es ihr auch, nun zu rekapitulieren, was wir denn so erlebt hatten. Weiterlesen

t‘Dreupelkot macht Wangen rot

Einmal fürs Protokoll… Gent ist hässlich! Egal ob tagsüber oder abends, ob vom Lande oder vom Wasser aus betrachtet. Diese Häuser gehen einfach gar nicht! Man biegt um die Ecke und wieder steht eine komplette Fassaden-Reihe vor einem, die wirklich an Hässlichkeit nicht zu überbieten ist! Genauso, wie die kleinen Läden, Cafés, Restaurants, Bars… widerlich! Bloß nicht hinfahren! Weiterlesen

Ein Tag mit Rubens…

Nachdem wir uns heute Morgen erst mal ein Frühstück gesucht hatten, stand der Tag ganz im Zeichen des Sight Seeings und der Hochkultur. Unser erstes Ziel war das Rubenshaus. Da Rubens zu den Malern zählte, die auch schon zu Lebzeiten gut Geld verdient haben, konnte er es sich leisten, ein schnuckliges Anwesen mitten in Antwerpen zu kaufen und nach seinen Plänen gestalten zu lassen. So kann man durchaus mal wohnen. Von der Originaleinrichtung ist zwar nichts erhalten, aber allein die Gestaltung der Wände und Türen ist nicht von schlechten Eltern. Dazu kommt eine kleine, feine Ausstellung von Rubensgemälden und seinen Zeitgenossen. Ein sehr gelungener Auftakt des Tages. Weiterlesen

Schokolade meets Wasabi

Zum vorläufigen Abschied aus Brüssel gab es am Vormittag noch einen kleinen Abstecher ins Stadtmuseum. Allerdings wollten wir dort nur einen ganz bestimmten Teil sehen. Das Original von Manneken Pis – in der Stadt steht aus Angst vor einem Diebstahl nämlich nur eine Nachbildung – und seine riesige Kleiderkammer! Weiterlesen

Über den Dächern von Brüssel

Heute früh empfing uns Brüssel wieder mit strahlendem Sonnenschein. Zum Glück, denn wir hatten zwei Ziele auf dem Programm, bei denen klare Sicht von Vorteil war. Dazu mussten wir uns zunächst mit dem Brüsseler U-Bahnsystem auseinander setzen. Eine einfache Aufgabe, wenn man Berlin gewöhnt ist. Wenn man mal von den seltsamen Fahrkartenautomaten absieht und der einen Station, wo zwei Züge dieselbe Endhaltestelle haben, aber in unterschiedliche Richtungen fahren. Aber von so Kleinigkeiten lassen wir uns ja nicht lange aufhalten und wanderten gut gelaunt durch eine tolle Parkanlage auf eins „der seltsamsten Bauwerke Brüssels“ (Zitat Reiseführer) zu: die Basilique Nationale du Sacré-Couer auf dem Koekelberg. Grundsteinlegung war 1903 und aufgrund der Baupause während des ersten Weltkrieges und der anschließenden Veränderung des Geschmacks konnte man sich wohl nicht so Recht entscheiden, wie man diese Kirche gestalten wollte. Heraus kam am Ende ein Mix aus Neugotik und Art Deco und einer der größten Kirchen der Welt. Weiterlesen

Auf in’s nächste Königreich

Und schon wieder sind wir unterwegs.

Zur Abwechslung gibt es diesmal eine Rundreise durch Belgien. Ein Ziel, welches uns nicht nur einmal fragende und ungläubige Blicke unserer Mitmenschen einbrachte.

Gemäß unserer neuesten Sammelleidenschaft schauten wir mal, von welchen Städten es in Belgien Starbuckstassen gibt. Weiterlesen

Zauberhaftes vor den Toren Londons

Heute hatten wir nur einen Tagesordnungspunkt. Einmal nach Hogwarts und zurück. Unser Einlassfenster zur Studio-Tour „Making of Harry Potter“ begann um 12.30 Uhr. Insofern konnten wir den Morgen ganz in Ruhe angehen lassen, wenngleich das Studiogelände auch nicht grade um die Ecke ist. Leider ging es nicht über Kings Cross Gleis 9 ¾, sondern schnöde über Euston, aber dennoch stieg die Vorfreude minütlich. Vor den Toren Londons angekommen, ging es mit dem Shuttle-Bus direkt zum Studiogelände. Schnell die Tickets und den Audio-Guide abgeholt und dann eingereiht in die lange Schlange Weiterlesen

Das ist so’n Henry-Ding…

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen der britischen Krone. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Tower of London stand auf dem Tagesplan. Tickets hatten wir uns clevererweise schon in Deutschland besorgt, so fiel diese Schlange schon mal weg. Am Einlass gab es überraschenderweise keine und so betraten wir bei herrlichstem Sonnenschein die historischen Gemäuer. Weiterlesen

Mind the Gap. Warum bleibt Victoria’s Secret

In Heathrow kennen wir uns ja mittlerweile aus. 20 Kilometer laufen, bis man beim Gepäck ist, raus zum rauchen, wieder rein, um Geld zu holen, Treppe runter, Oyster Card gekauft und ab in die U-Bahn. Erfreulicherweise war bei Ankunft im Hotel unser Zimmer schon bezugsfertig. Und noch viel schöner war es, dass wir es beim dritten Aufenthalt endlich geschafft haben, ein Zimmer mit Balkon zu bekommen. Sehr angenehm. Weiterlesen

Ein entspannter Tag…

Etwas Herzhaftes fanden wir gestern Abend am Würstlstand an der Oper.
Ein beliebter Treff für alle Gesellschaftsschichten. Und das bis in die frühen Morgenstunden hinein. Und laut Wienern der beste Würstlstand der Stadt.
Für mich gab es wieder eine Käsekrainer (das war dann aber auch meine letzte für diesen Wienaufenthalt) und für Sanne eine Teufelsdingens (wir kommen nicht mehr auf den Namen :-)).
Ein schöner Abschluss des Abends. Weiterlesen

Schöne Aussichten und a scheene Leich…

Heute früh konnten wir es etwas langsamer angehen lassen, da unser erster Tagesordnungspunkt erst um 1o Uhr die Pforten öffnet. Und dies war das Belvedere, das es ja dann doch noch in unser Programm geschafft hatte. Belvedere bedeutet schöne Aussicht. Als es gebaut wurde, war das sicher auch so. Momentan sind – jedenfalls rings um das Obere Belvedere – mehr Baukräne, als zu besten Potsdamer Platz-Zeiten.  Das tut der Schönheit des schnuckeligen Barock-Gebäudes allerdings keinen Abbruch. Von außen ist auch alles wunderbar erhalten. Weiterlesen

Die Donau fiel ins Wasser…

Unsere für heute geplante Donauschifffahrt opferten wir dem Regengott, der darüber so happy war, dass er sich spontan entschied, den angedrohten Mittagsregen ausfallen zu lassen. Was auch nichts mehr nützte, da die Bootsfahrt zeitlich weder heute noch in den nächsten Tagen mehr rein passt. Wir haben nämlich kurzerhand für heute dann die Hofburg auf die Tagesordnung gesetzt. Schönbrunn erschien uns ja schon groß, ist aber ein kleines Wochenendhäuschen verglichen mit der Burganlage. Und wir haben ja nur einen Bruchteil von innen gesehen. Weiterlesen

Quasi alles richtig gemacht…

Der Tag heute begann sehr früh. Bereits um halb acht saßen wir am Frühstückstisch. Aber wir hatten ja auch volles Programm. Irgendwie haben wir es dann aber trotzdem geschafft, das Hotel erst um halb zehn zu verlassen. Das reichte aber völlig, um in Schönbrunn ganz entspannt hinein zu spazieren. Keine Schlangen, keine großen Wartezeiten. Also das erste Mal alles richtig gemacht. Weiterlesen

Auf den Spuren von Königs und Dinge, auf die man verzichten kann…

So schlimm war das Koffer packen gar nicht. Tee kann man auch aus den Packungen raus nehmen, in Stiefel kann man einiges reinstecken und so’n Handgepäck kann auch eine Menge ab. Morgens schichteten wir die letzten paar Teile oben drauf und die Koffer gingen auch zu! Nachdem wir sie an der Rezeption zur treuen Aufbewahrung abgegeben hatten, führte uns unser Weg erstmal wieder in den Pub. Denn ein echtes englisches Frühstück am letzten Tag hat bei uns eine kleine Tradition. Entsprechend gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zur Westminster Abbey. Weiterlesen

Und heute: Kultur!

Den heutigen Morgen ließen wir etwas entspannter angehen. Gegen 11 machten wir uns auf den Weg ins V & A. Unseren strapazierten Geldbörsen kam es entgegen, dass man – wie meist in London üblich – keinen Eintritt zahlen musste. Aus deutschen Museen ist man es ja gewohnt, dass man schnell ins schwitzen kommt, also gaben wir unsere Jacken ab. Dumme Idee! Denn mir wurde recht schnell kühl. Aber egal, mussten wir uns halt warm laufen. Und laufen konnte man da! Überall, in alle Richtungen, kilometerweit, Treppe hoch, Treppe runter… eigentlich gab es nichts, was es nichts zu sehen gab, bis auf die Fashion Abteilung, die erst 2012 wieder eröffnet wird. Was uns ja schon ein bisschen ärgerte. 🙂 Weiterlesen

Tut uns leid, wir können Ihnen die Tasche nicht verkaufen…

HÄ?

Dem voraus ging folgender Dialog in einem Laden auf dem Weg zur Portobello Road. Ich: „Was kosten denn die kleinen Taschen?“ Verkäuferin: „Fünf Pfund.“ Da brauchte ich nicht lange nachdenken. Eine kleine Tasche mit süßen Kätzchen drauf. Sie sollte meine sein! Ich: „Ich hätte gerne die mit den Katzen. Ich glaub, die hängt nur noch im Fenster.“ Die Verkäuferin sah sich suchend um, verhandelte mit einer Kollegin und dann kam der Satz aus der Überschrift. Ich starrte sie ungläubig an und fragte natürlich, wieso nicht. Tja, sie könne sie nicht aus dem Fenster holen. Ah ja… die Taschen mit den anderen Motiven hingen wohlgemerkt mal locker drei Meter über dem Boden an der Wand. Die hätte ich haben können, die, die man ohne Probleme aus dem Fenster hätte holen können, nicht! Ich war so perplex, dass ich auf einen Aufstand verzichtete. Das war die Tasche nun auch nicht wert. Aber ich glaub, es ist mir noch nie im Leben passiert, dass ich etwas kaufen wollte und man mich nicht ließ… Weiterlesen

Doc Martens: der Arzt, dem wir beide vertrauen!

Unser erster Tagesordnungspunkt führte uns bei strahlendem Sonnenschein in die Oxford Street. Zur Abwechslung sollte es mal Selfridges anstatt Harrods sein. Idealerweise lag der große Disneystore quasi daneben. Stand ja eh auf der Liste, also rein da! Sofort entdeckten wir dort unsere heißersehnte Christmasecke. Alles, was wir zuhause schon online entdeckt hatten. Entsprechend schnell hatten wir Minnie und Mickey als Christbaumanhänger eingesackt und wir konnten uns entspannt umsehen, was es noch so gab. Sanne fand recht schnell ein Londonshirt mit einer bezaubernden Minnie drauf und ich eine London-Einkaufstasche. Was dringend notwendig war, da ich davon ja so wenige besitze. Genau wie Sanne T-Shirts. 😉 Weiterlesen

Eine lange Strand-Wanderung…

Um vier Uhr aufstehen hat reibungslos, wenn auch nicht ohne Murren geklappt. Richtung Abend forderte dieser frühe Start in den Tag allerdings seinen Tribut. Am Flughafen Tegel war auch alles schön, der Flug war in weiten Teilen ruhig, die Landung etwas seltsam. Der Pilot hatte leichte Probleme beim Einparkmanöver… Auf dem langen Weg zur Gepäckausgabe wurden wir von freundlichen Mitarbeitern mit Wasser, Chips und Schokoriegeln versorgt. Wir fragten uns besorgt, ob es doch noch Auswirkungen vom Streik gab, und man sich so präventiv entschuldigen wollte? Bei der Passkontrolle war dann zwar eine lange Schlage, aber es ging zügig. Irgendsone bayerische Nase war allerdings der Meinung, mich als typisch Frau beschimpfen zu müssen, kapiert hab ich das bis jetzt noch nicht… bloß, weil wir uns seitlich an der Schlange angestellt haben? :o) Weiterlesen

Rückblick Prag

Auf den Wunsch einer einzelnen Dame reagierend, gibt es jetzt doch noch einen Rückblick auf unser Prag-Wochenende im Oktober. 🙂

Es begann Freitag Abend. Nach einem wieder mal verlorenen Heimspiel der Eisbären gab es den obligatorischen Absacker an den Fanbögen, eh wir uns mit Familie macbear auf den Weg nach Karow machten. Andrea und ich suchten hektisch das Ortsausgangsschild, welches uns signalisieren würde, dass wir Berlin verlassen hätten. Kam aber nicht. Karow liegt wirklich noch in Berlin! Kaum zu glauben. Weiterlesen

Tote Promis spielen Verstecken

Um vier Uhr aufstehen hat reibungslos, wenn auch nicht ohne Murren geklappt. Richtung Abend forderte dieser frühe Start in den Tag allerdings seinen Tribut. Am Flughafen Tegel war auch alles schön, der Flug war in weiten Teilen ruhig, die Landung etwas seltsam. Der Pilot hatte leichte Probleme beim Einparkmanöver… Auf dem langen Weg zur Gepäckausgabe wurden wir von freundlichen Mitarbeitern mit Wasser, Chips und Schokoriegeln versorgt. Wir fragten uns besorgt, ob es doch noch Auswirkungen vom Streik gab, und man sich so präventiv entschuldigen wollte? Weiterlesen

Sonntags geschlossen

Nach zwei nervigen Staus kamen wir nach vier Stunden endlich in Hamburg an und das bei wunderschönstem Schmuddelwetter. Ab ins Hotel, ein Traum in weiß auf der Elbchaussee mit Blick auf die Elbe. Da es mittlerweile doch spät war, stand als nächstes natürlich Abendessen auf dem Plan.
Das eine Restaurant war von der High Society von Blankenese okkupiert und fiel somit aus. Das andere… hatte zu. Ein Zustand, der uns an diesem Abend noch öfter begegnen sollte. Weiterlesen

Sie sind alle so schön schwarz angezogen…

Genau das stellte eine sehr knuffige alte Dame fest, die uns über den Weg lief, als wir zum Festivalgelände unterwegs waren. Sie war nämlich sehr neugierig und wollte wissen, was sich hinter all den schwarz gekleideten Menschen verbarg. Haben wir ihr natürlich gerne erklärt. Weiterlesen