Auf der Zielgeraden

Da sämtliche Läden, die wir Montag besuchen wollten, ja nicht mit uns gespielt haben, mussten wir die kurze Rundreise dann halt Dienstag nachholen. Wobei die beiden Leafs-Shops eher etwas Enttäuschung auslösten. Auf jeden Fall bei Susanne, denn die Auswahl an schönen Männerklamotten war sehr übersichtlich und vor allem sehr winterlich. Immer wieder stellen wir fest, dass es online im NHL-Shop eine deutlich bessere Auswahl an Klamotten gibt. Naja… macht nix. Spart Geld und Gewicht im Koffer. Aber einen tollen Supermarkt haben wir entdeckt, wo wir die noch fehlenden Bestandteile für unser letztes Abendessen in Kanada einkaufen konnten. Lediglich die Navigation durch diesen Markt war etwas verwirrend. Mal stand man mit den Einkäufen innerhalb, aber ganz schnell war man auch raus aus dem Kassenbereich. Ohne bezahlt zu haben, versteht sich. Also huschten wir schnell wieder in den Supermarkt rein und zahlten ordnungsgemäß.

Weiterlesen

Freudentanz im Liquor Store

Aber der Reihe nach…
Es war in der Urlaubszeit auch mal nett, das Frühstück serviert zu bekommen und wir genossen es. Und Susanne kam sehr erstaunt von ihrer morgendlichen Zigarette wieder hinein. Denn, obwohl die Wasserfälle ungefähr eine halbe Stunde Fußweg von unserer Unterkunft entfernt waren, war das Rauschen auch dort noch laut und deutlich zu hören. Ohne weitere Verzögerung fuhren wir rüber in das schöne Örtchen Niagara-on-the-Lake. Da wir noch vor Öffnung der Läden dort waren, schlenderten wir ein wenig die hübsche Hauptstraße entlang. Punkt 10 standen wir dann vor dem örtlichen Weihnachtsladen, der uns schon hinlänglichst empfohlen wurde. 

Weiterlesen

Von der Idylle ins Gewühl

Am nächsten Tag stand wieder mehr Geruhsamkeit auf dem Programm. Insofern machten wir mal etwas ganz Verwegenes – wir stellten keinen Wecker und auch das Frühstück zogen wir gemütlich in die Länge. Gegen Mittag stromerten wir etwas die Hauptstraße von Picton entlang, schauten kurz im Yachthafen vorbei, um dann wieder ins Auto zu krabbeln. Es ging zurück aufs Festland, nach Belleville.

Weiterlesen

Auf dem Canada Highway quer durch Ontario

Auch dieser Tag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen. In Ottawa ist ja bekanntermaßen auch ein NHL-Club angesiedelt. Leider passten der Spielplan und unsere Reisepläne nicht zusammen, aber das heißt ja nicht, dass man die Halle und den dort ansässigen Shop nicht besuchen kann. Geht allerdings nur mit dem Auto, denn die Halle liegt 30 Minuten vor den Toren der Stadt. Zentral ist anders, aber sie ist leicht erreichbar. Die beiden Mitarbeiter guckten uns freudig an, als wir den Laden betraten. Laufkundschaft ist da eher nicht an der Tagesordnung. Einige Kleinigkeiten nahmen wir natürlich mit, ehe wir den Rückweg antraten. Wieder in Ottawa, führte unser erster Weg uns zum Parliament Hill. Unsere Recherchen hatten bereits zuhause ergeben, dass derzeit leider keine Führungen stattfinden, da umfangreich restauriert wird. 

Weiterlesen

Zurück nach Ontario

Für die Reise nach Ottawa hatten wir uns erneut für die Fahrt über die Landstraße entschieden, da es einfach entspannter ist und man zudem noch wunderbar etwas von der Provinz Québec zu sehen bekommt. Der morgendliche Regen hatte sich auch verzogen und so konnten wir gemütlich durch die Ortschaften zuckeln. Unterwegs wurden wir zudem wieder mit einer wunderbaren Pracht an Baumfärbungen belohnt. 
Kurz vor Ottawa machten wir einen kleinen Abstecher nach Montebello, zum Omega-Park. Das Navi neigt ja dazu den kürzesten Weg rauszusuchen und schickte uns auf dem letzten Teilstück über eine zum Teil unbefestigte kurvige Straße quer durch einen prächtigen Wald. Im Winter und bei Regen möchte man die nicht fahren, aber bei dem Wetter hatte Susanne mächtig Spaß. 

Weiterlesen

Unterwegs auf der Chemin du Roy

Der Wetterbericht hatte einen sonnigen Herbsttag vorausgesagt – perfektes Wetter um auf der idyllischen Chemin du Roy (zu deutsch: Königsstraße) Richtung Trois-Rivières zu fahren. Links von uns tauchte immer wieder das – im Sonnenschein glitzernde – Wasser des St. Lorenz-Stromes auf. Auch die Laubbäume zeigten sich im Sonnenlicht in ihren schönsten Farben.Was die Dame auf der hinteren Sitzbank immer wieder entzückt aufquietschen ließ. Die kleinen Örtchen, die wir passierten, waren auch nicht gerade hässlich. Lässt sich schon nett leben an diesem Flußufer. Lustig ist, dass quasi kein Haus ohne Veranda auskommt, Gerne ums halbe Haus herum. Dazu Treppen, bei denen man sich fragt, wie die das eigentlich bei Schnee machen und den gibt es bekanntermaßen im Winter dort reichlich. Es gibt sogar extra Straßenschilder, die vor kreuzenden Schneefahrzeugen warnen.

Weiterlesen

Québec – klein, aber oho!

Uns erwartete strahlend blauer Himmel als wir den Tag mit einem Ausflug zum Montmorency Wasserfall starteten. Dieser liegt direkt oberhalb von Québec und ist mit 83 Metern Tiefe schon sehr beeindruckend und 30 Meter höher als die Niagara Fälle. Praktischerweise fährt ein Linienbus direkt dorthin. Die Landschaft, in die der Wasserfall eingebettet ist, bot einen fantastischen Anblick, so dass wir aus dem Fotografieren gar nicht mehr rauskamen. Wir hatten etwas mehr rote Bäume erwartet, aber wir wollen mal nicht pingelig sein, das hatte schon sehr viel schönes. Alles wurde aus allen möglichen Winkeln festgehalten. Natürlich genossen wir den Anblick auch ohne Kamera vor dem Auge zur Genüge. Wir spazierten ein wenig durch die Gegend, Susanne traute sich sogar auf die Hängebrücke, die über dem Wasserfall verläuft. Wie immer gab es bei solchen Orten natürlich einen Shop, den wir ausführlich erkundeten. Dann ging‘s zurück in die Stadt, wo wir noch durch die obere Altstadt bummeln wollten. Weiterlesen

Montréal im Regen und weiter nach Québec City

Leider präsentierte sich die Stadt am nächsten Tag unter einer schweren Wolkendecke und es regnete in einer Tour, mal mehr, mal weniger. Trotzdem machten wir uns zunächst auf den Weg zum Mont Royal, dem Haus- und Hofberg der Stadt, von dem aus man einen tollen Blick haben soll. Ob das so ist, konnten wir leider nicht herausfinden, denn am Fuße des Berges wurde klar, dass wir von oben gar nichts sehen würden, so tief hingen die Wolken.  Also sparten wir uns den Aufstieg, zumal die Bäume in Montréal auch noch nicht so weit sind, dass wenigstens die einen tollen Anblick bieten würden. Bergsteigen ohne Belohnung wollten wir dann doch nicht. Wir kehrten also um und machten uns auf den Weg Richtung Downtown, genauer gesagt zum Centre Bell, der Heimspielstätte der Montréal Canadiens, dem heimischen NHL-Team. Leider konnte man die Halle nicht besichtigen, da sich Céline Dion dort für mehrere Konzerte eingenistet hatte. Den Großteil davon hat sie abgesagt, haben wir später gelernt. Rein kam man trotzdem nicht. Aber egal. Die Halle von außen, das ganze Drumherum und natürlich der Canadiens-Shop waren trotzdem einen Abstecher wert. Da Andrea ja grundsätzlich keine Abneigung gegen die Canadiens hat und NHL-Klamotten wollte, wurde wild anprobiert und am Ende auch gekauft. Beim Bezahlen kam es wieder zum – mittlerweile obligatorischen – Gespräch Susannes mit der Kassiererin. Diese hatte mal Deutsch in der Schule, aber sie wollte genauer wissen, woher wir kommen. Deutschland, Österreich, Schweiz…. wir sprachen zu schnell, als dass sie dies hätte erkennen können. Und so kamen „wir“ wieder ins Plaudern. 

Weiterlesen

Von Ontario nach Quebec

Sonntag war Reisetag. Aufgrund der Wohnsituation in Morrisburg hatten wir beschlossen, unser Frühstück bei Tim Horton‘s zu uns zu nehmen. Zumal wir da noch nicht waren, obwohl wir schon seit Mittwoch im Land sind. Geht gar nicht! Zur Erklärung für die, denen der Name nichts sagt. Dahinter verbirgt sich die größte kanadische Kaffee- und Fast-Food-Kette, die von einem ehemaligen Eishockeyspieler gegründet wurde. Ein Blick auf die Uhr und das Navi und wir entschieden uns weiter für die Landstraße. In Cornwall sollte es eine interessante Kirchenruine geben, an der wir noch einen Zwischenstopp machen wollten. Viel interessanter war allerdings erstmal der riesige Wallmart, der uns am Ortseingang auflauerte. Da wir Zeit hatten, haben wir ihn uns ausführlich angeguckt und auch gleich unseren Proviant aufgefüllt. Um diese Kirchenruine hätte in Europa niemand Aufsehen gemacht. Erbaut 1821, abgebrannt 1966 – Daten, die bei uns niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Aber die Gegend war ganz nett. Weiterlesen

Über 1000 Inseln bis zum Kürbisinferno

Der Tag begann sehr früh, da um 10 Uhr unsere Bootstour in den 1000 Islands beginnen sollte. Wir hatten uns im Vorfeld für die große 5 Stunden Tour, inkl. kurzem Aufenthalt auf der Insel der Herzen um das Boldt Castle zu besichtigen, entschieden . Strahlender Sonnenschein war der perfekte Reisebegleiter und so nahmen wir auf dem Oberdeck Platz. Nach einiger Zeit offenbarte der St. Lorenz Strom seine raue Seite und der Wind trieb uns dann unter Deck. Auf ca. der Hälfte der Strecke erreichten wir unseren Zwischenstopp. Zur Besichtigung des Schlosses mussten wir uns aber erst einmal ein Visum holen, denn die Insel liegt bereits in den USA. Man sollte meinen, dass ein zweistündiger Aufenthalt auf einer Insel, von der man nicht runter kommt, einfach zu bewerkstelligen ist. Nö, wir mussten die gesamte Prozedur über uns ergehen lassen, incl. Fingerabdrücke. Dafür hat sie uns aber auch gleich bestätigt, dass wir wieder ausgereist sind. Nachdem dies erledigt war, begann der Spaß. Und den hatten wir wirklich.

Weiterlesen

24 Stunden Kanada und viele Erkenntnisse

Nach einem ruhigen Flug haben wir gestern gegen 11.45 Uhr Ortszeit kanadischen Boden betreten. Die Einreise war das entspannteste, was die Weltenbummlerin Susanne je erlebt hat. Nachdem wir an einem Automaten einige Fragen beantwortet haben, wollte der Grenzbeamte nur noch wissen, was wir denn während unseres Aufenthaltes in Kanada vor haben. Nach der Antwort: „Wir machen eine Rundreise.“, wünschte er uns viel Spaß und mahnte uns vorsichtig zu fahren – zack waren wir drin. Weiterlesen