Wir kaufen die Schaufenster leer

Der Sonntag stand ganz im Zeichen Ihrer Majestät, der Queen. Diese treibt sich in Schottland rum, also darf das Fußvolk ein wenig in ihrem Palast umherwandern. Tickets hatten wir bereits Monate vorher gebucht und so machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Leider hatten wir in unserer ansonsten eigentlich perfekten Planung nicht auf dem Schirm, dass um 11 Uhr der Wachwechsel vorm Buckimgham Palast stattfindet. Menschen und Absperrungen soweit das Auge reicht und wir mussten zum Eingang natürlich einmal um den Palast rum. Und das seeehr weiträumig. Für 12 Uhr hatten wir Tickets gebucht und als braver Deutscher hat man ja Pünktlichkeit im Blut, wir jedenfalls, und so waren wir trotzdem bereits ne halbe Stunde vorher am Einlass. Viel zu früh, denn man kam natürlich erst um 12 rein.
Drinnen stand erneut warten am Securitycheck an. Aber dann ging es endlich rein. Ist schon ein kleines Schmuckstück, was sie da mitten in der
Stadt stehen haben. Die Räumlichkeiten sind natürlich sehr pompös, aber dennoch nicht erschlagend. Und man merkte ihnen auch an, dass sie genutzt werden. Sie wirkten nicht steril und wir hätten uns nicht gewundert, wenn gleich einer der Corgis um die Ecke gebogen wär. Weiterlesen

Google-Highlight: Outdoor Shops in London

Zwei Jahre sind vergangen. Höchste Zeit, wieder nach London zu fliegen. Zur Abwechslung mal im September, was mit unseren Planungen zusammenhängt. Aber dazu kommen wir später. Wie jedes Mal, haben wir den ersten Flug am Tag gebucht. Wie jedes Mal fragen wir uns beim Abflug, wieso wir so blöd sind. Und jedesmal wieder werden wir es so machen. Mittlerweile ist die Ankunft in London ein Ritual. Gepäck holen, raus zum Rauchen, zur U-Bahn traben und ab zum immer gleichen Hotel. Hier kennt man uns mittlerweile, Gepäck abstellen ist kein Problem und gleich geht es weiter. Weiterlesen

Mind the Gap. Warum bleibt Victoria’s Secret

In Heathrow kennen wir uns ja mittlerweile aus. 20 Kilometer laufen, bis man beim Gepäck ist, raus zum rauchen, wieder rein, um Geld zu holen, Treppe runter, Oyster Card gekauft und ab in die U-Bahn. Erfreulicherweise war bei Ankunft im Hotel unser Zimmer schon bezugsfertig. Und noch viel schöner war es, dass wir es beim dritten Aufenthalt endlich geschafft haben, ein Zimmer mit Balkon zu bekommen. Sehr angenehm. Weiterlesen

Tut uns leid, wir können Ihnen die Tasche nicht verkaufen…

HÄ?

Dem voraus ging folgender Dialog in einem Laden auf dem Weg zur Portobello Road. Ich: „Was kosten denn die kleinen Taschen?“ Verkäuferin: „Fünf Pfund.“ Da brauchte ich nicht lange nachdenken. Eine kleine Tasche mit süßen Kätzchen drauf. Sie sollte meine sein! Ich: „Ich hätte gerne die mit den Katzen. Ich glaub, die hängt nur noch im Fenster.“ Die Verkäuferin sah sich suchend um, verhandelte mit einer Kollegin und dann kam der Satz aus der Überschrift. Ich starrte sie ungläubig an und fragte natürlich, wieso nicht. Tja, sie könne sie nicht aus dem Fenster holen. Ah ja… die Taschen mit den anderen Motiven hingen wohlgemerkt mal locker drei Meter über dem Boden an der Wand. Die hätte ich haben können, die, die man ohne Probleme aus dem Fenster hätte holen können, nicht! Ich war so perplex, dass ich auf einen Aufstand verzichtete. Das war die Tasche nun auch nicht wert. Aber ich glaub, es ist mir noch nie im Leben passiert, dass ich etwas kaufen wollte und man mich nicht ließ… Weiterlesen

Doc Martens: der Arzt, dem wir beide vertrauen!

Unser erster Tagesordnungspunkt führte uns bei strahlendem Sonnenschein in die Oxford Street. Zur Abwechslung sollte es mal Selfridges anstatt Harrods sein. Idealerweise lag der große Disneystore quasi daneben. Stand ja eh auf der Liste, also rein da! Sofort entdeckten wir dort unsere heißersehnte Christmasecke. Alles, was wir zuhause schon online entdeckt hatten. Entsprechend schnell hatten wir Minnie und Mickey als Christbaumanhänger eingesackt und wir konnten uns entspannt umsehen, was es noch so gab. Sanne fand recht schnell ein Londonshirt mit einer bezaubernden Minnie drauf und ich eine London-Einkaufstasche. Was dringend notwendig war, da ich davon ja so wenige besitze. Genau wie Sanne T-Shirts. 😉 Weiterlesen